Aktuelle Planungen

Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage

Monoklärschlammverbrennung

Durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Steinfurt (West mbH) hat die GWE Wärme- und Energietechnik, Gütersloh, im Kreis Steinfurt Anfang des Jahres 2016 nach einem geeigneten Standort zur Errichtung einer Klärschlammmonoverbrennungsanlage gesucht. Anlass für die Standortsuche einer entsprechenden Anlage ist, dass in den nächsten Jahren die Gesetzeslage des Bundes geändert wird, so dass die bisher übliche „Mitverbrennung“ des Klärschlamms, z.B. in Kohlekraftwerken (z.B. Kraftwerk Ibbenbüren) und Zementwerken (z.B. Dyckerhoff Lengerich) nicht mehr möglich ist. Insbesondere wird die gesetzlich geforderte Rückgewinnung des im Klärschlamm vorhandenen Phosphors wegen der Vermengung mit den Aschen anderer Stoffe nicht mehr möglich sein, so dass –auch nach Rücksprache mit dem zuständigen Landesministerium, Düsseldorf, landesweit entsprechende Anlagen geplant sind. Insbesondere steht die bisher in einigen Regionen noch mögliche landbauliche Verwertung des Klärschlamms vor dem Verbot.

Von der Geschäftsführung der GWE (Wärme- und Energietechnik GmbH & Co. KG Gütersloh) wurde ein Konzept für eine Klärschlammmonoverbrennungsanlage am Standort des Bioenergieparks Saerbeck erarbeitet. Das gesetzlich vorgeschriebene Genehmigungsverfahren nach läuft derzeit.