„Visitenkarte“ für die NRW-Klimakommune

NRW-Klimakommune - dass das Dorf diesen Titel trägt, das wissen die Saerbecker natürlich längst. Vor drei Jahren hat die Gemeinde den entsprechenden Landesbewerb gewonnen. Seitdem sind mit dem Energie-Erlebnispfad und mit der Entwicklung des ehemaligen Munitionsdepots zu einem innovativen Bioenergiepark wichtige Meilensteine auf dem Weg hin zur Energieautarkie schon getan. „Der Titel NRW-Klimakommune gehört auch auf die Ortsschilder“, waren sich Rat und Verwaltung einig und stellten einen entsprechenden Antrag an das Innenministerium. Der positive Bescheid ließ nicht lange auf sich warten. Am Dienstag, 17. Juli, wurde das erste Ortseingangsschild am Bevergerner Damm, das wegen starker Beschädigungen ausgetauscht werden musste, mit dem Namenszusatz versehen. Alle anderen Ortsschilder werden mit entsprechenden Folien versehen. „Die Schilder haben als Visitenkarte eine wichtige Außenwirkung für Bürger und Besucher“, erläuterte Bürgermeister Wilfried Roos. 3500 Besucher zählte die Klimakommune alleine im ersten Halbjahr 2012. Mit ständig steigender Tendenz. Attraktives Ziel der Gäste, die sich in Sachen Klimaschutz in Saerbeck als Modellkommune informieren lassen, ist neben dem Energie-Erlebnispfad der Bioenergiepark.
Ortseingangsschild

Die Biogasanlage und der große Photovoltaikpowerpark sind im Bioenergiepark bereits in Betrieb. In wenigen Wochen wird auch mit dem Bau der sieben knapp 200 Meter hohen Windräder begonnen. „Dann haben wir als NRW-Klimakommune das selbst gesteckte Ziel, 2030 bilanziell energieautark zu sein, vorzeitig erreicht", so Roos.

Und damit nicht genug. Neue Projekte sind schon in Planung. Roos: „Das Thema Speicherung diskutieren wir derzeit mit einem US-amerikanischen Unternehmen ganz konkret. Eine deutsch-niederländische Firma interessiert sich dafür, im Bioenergiepark ein Großprojekt zur Geothermie umzusetzen."

 

http://www.klimakommune-saerbeck.de/