Landespolitiker im Bioenergiepark

Der Bioenergiepark in der Klimakommune Saerbeck ist ein echter Publikumsmagnet. Zahlreiche Besuchergruppen melden sich an, um sich in der Gläsernen Heizzentrale über das Klimakonzept zu informieren und dann den Bioenergiepark als „Leuchtturmprojekt“ der Klimakommune zu besuchen. Unter ihnen sind interessierte Gruppen aus allen Bevölkerungsschichten und zunehmend auch Fachleute und interessierte Politiker, die im Rahmen von thematischen Exkursionen die Klimakommune ansteuern.

Im April war es eine Gemeinschaftsveranstaltung des Fachverbandes Biogas und des Landesverbandes Erneuerbare Energien (LEE) NRW, die Saerbeck zum Ziel hatte.  Dazu hatten beide Verbände Landtagsabgeordnete aus NRW eingeladen, um Fragen rund um die Erneuerbaren Energien, insbesondere Bioags, zu diskutieren. Unter den Teilnehmern waren Dr. Birgit Beisheim (Bündnis 90 die Grünen), Inge Blask (SPD), Carsten Löcker (SPD), Christian Riegert (energiepolitischer Referent der SPD NRW), Rainer Deppe (CDU) und Markus Schumacher (Büroleiter von Henning Höne, MdL FDP). Weitere Teilnehmer waren Monika Löber von der Energieagentur NRW, Dr. Gisbert Kley (Mitglied der CDU Mittelstandsvertretung) sowie Hendrik Keitlinghaus (Regionalgruppensprecher NRW Fachverband Biogas und Vorstandsmitglied beim LEE), Ulrich Drochner (Regionalreferent West Fachverband Biogas e.V.), Andreas Düser (Vorstandsmitglied LEE ) und Jan Dobertin, Geschäftsführer des LEE .

Guido Wallraven, Projektleiter der Klimakommune, erläuterte den Fachleuten und Politikern in der Gläsernen Heizzentrale das integrierte Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept der Gemeinde. Beeindruckt zeigten sich die Experten vom ganzheitlichen Ansatz zur lokalen Energiewende, der in Saerbeck realisiert wird. „Die Kommune zeigt, wie gut die erneuerbaren Energien aus Sonne, Wind und Biomasse sich ergänzen und dass auch der Artenschutz mit solch einem Projekt vereinbar ist“, so die Fachleute. „Wir hoffen, dass wir den Landtagsabgeordneten die Technologie der erneuerbaren Energien ein wenig näher gebracht haben, dies wäre ein Mehrgewinn für alle Beteiligten“, sagte Ulrich Drochner vom Fachverband Biogas.