Besuch einer gemischten Studentengruppe aus Japan/Bochum/Bonn/Steinfurt

Bild Delegation Japan 02122019
Steinfurt und Saerbeck (2. Dezember 2019) „Kanal eins – Ausgabe in Japanisch!“, rief Prof. Dr. Christof Wetter den Flur runter, während die rund 20-köpfige Gruppe den Weg in Richtung Labore einschlug und währenddessen die Audio-Guides am Ohr zurechtrückte. Als der Hochschullehrer der FH Münster auf Deutsch berichtete, was es auf dem Steinfurter Campus und in den Laboren so zu sehen und auszuprobieren gibt, übersetzte sein Kollege Prof. Dr. Taro Daikoku von der Fukushima University ins Japanische. Sehr praktisch: Denn mehr als die Hälfte der Delegation kam aus der weit im Osten liegenden Präfektur zu Besuch, und gerade Fachinformationen sind in der Muttersprache einfach am leichtesten zu verstehen.
Bereits zum zweiten Mal besuchte Daikoku Steinfurt – nur jetzt mit einer wesentlich größeren Gruppe an Studierenden als letztes Jahr. Die Fukushima University und die FH Münster sind Partnerhochschulen, und regelmäßig gehen Studierende des Fachbereichs Energie – Gebäude – Umwelt für ein Auslandssemester nach Japan. Gleiches gilt für die Universitäten in Bochum und Bonn, von denen ebenfalls Studierende nach Steinfurt für den Delegationsbesuch gekommen waren.
Gemeinsam besichtigten sie einige Labore des Fachbereichs. Und wenn man schon in der Gegend ist, darf natürlich ein Besuch des Bioenergieparks nicht fehlen – zumal auch die Saerbecker enge Kontakte nach Japan pflegen. […]
In der Saerbecker Heizzentrale angekommen wurde die Gruppe von Bürgermeister Wilfried Roos begrüßt und „in Form eines kleinen Werbeblocks“, wie er scherzte, über die Projekte der Klimakommune Saerbeck informiert. Dann ging es mit dem gemieteten Linienbus Richtung Bioenergiepark und im Rahmen der Führung wurde klar, was die soeben gehörten, schwer einordbaren Zahlen wie zum Beispiel „21 MW installierter Leistung im Bereich Wind“ tatsächlich bedeuten.