Ferienprogramm im Bioenergiepark

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Im Rahmen des Ferienprogramms der Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen erfolgte eine Fahrt zum Bioenergiepark nach Saerbeck.  Elisabeth Weitershagen von der Initiative und Daniel Matlik, Klimaschutzmanager der Gemeinde Laer, hatten diesen Programmpunkt gemeinsam geplant und organisiert.  Mit dem Bus ging es von der Grundschule direkt nach Saerbeck.

Vor Ort wurden die Kinder und Begleiter von Herrn Peter Engler, dem Bildungsassistenten der Saerbecker Energiewelten, freundlich begrüßt.  Nachdem alle ihre Warnwestern erhalten hatten, ging die Führung durch das große Areal los. Dabei stellten die Kinder, aber auch die Erzieher, viele spannende Fragen, die Herr Engler sehr anschaulich beantwortete.

Erste Station der Führung war die Sammelstelle für den Biomüll. Hier kommt der ganze Müll aus dem Kreis Steinfurt an und wird hier für die energetische Verwertung aufbereitet. Als besonders „eindringlich“ erwies sich dabei der Geruch aus den Hallen der Kompostierungsanlage. Schnell fielen den Kindern die vielen Plastiktüten im Biomüll auf. „Die gehören da aber nicht rein.“ erkannten die Kinder ebenso schnell wie richtig. Herr Engler erklärte den Kindern, dass es richtig teuer, ist diesen Müll zu trennen und dass im Endeffekt alle das bezahlen müssen.  

Eine spannende Atmosphäre  boten auch die alten Bunker des ehemaligen Bundeswehr Munitionsdepots. Im Inneren der Bunker lagern die Wintersalzvorräte für die  Bundes- und Fernstraßen im Zuständigkeitsbereich von Straßen.NRW. Auch werden hier die „Abfallprodukte“ aus der Biogaserzeugung gelagert: „Bester Dünger für die Felder in unserer Region, wodurch ein regenerativer Stoffkreislauf entsteht“, wie Herr Engler den Kindern erklärte. Auf den Bunkeranlagen erzeugen derzeit die über 24.000 Solarmodule viel regenerative, klimafreundliche Energie.

Highlight zum Abschluss war die Besichtigung eines der sieben Windräder auf dem Gelände. Auch wenn es nicht ganz nach oben auf den sich in 149 Metern Höhe befindlichen Rotor ging, war die innere Kulisse für die Kinder sehr imposant.

Die zweistündige Führung über das Gelände verging wie im Flug und kleinen und große Besucher waren sichtlich beeindruckt davon, wie vielfältig klimafreundliche und regenerative Energie bei uns in der Region erzeugt wird.